Der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen
- ivonnewirth
- 22. Juli
- 1 Min. Lesezeit
Der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen hilft dabei, den Fortschritt von Menschen beim Lernen einer Fremdsprache zu bewerten. Sein Hauptziel ist es, die verschiedenen Sprachzertifikate in Europa vergleichbar zu machen und einen einheitlichen Maßstab für die Sprachkenntnisse zu schaffen. Der GER umfasst folgende Niveaustufen:
A: Elementare Sprachverwendung
B: Selbstständige Sprachverwendung
C: Kompetente Sprachverwendung

Diese Kategorien sind in insgesamt in sechs spezifische Niveaustufen unterteilt:
A1 – Anfänger:
Der Lernende versteht einfache Ausdrücke und kann sich vorstellen sowie grundlegende persönliche Fragen stellen. Er führt einfache Gespräche, wenn langsam und deutlich gesprochen wird.
A2 – Grundlegende Kenntnisse:
Der Lernende versteht häufige Sätze zu alltäglichen Themen und kann sich in einfachen Situationen verständigen. Er gibt grundlegende Informationen über sich selbst und seine Bedürfnisse.
B1 – Fortgeschrittene Sprachverwendung:
Der Lernende versteht die Hauptpunkte klarer Sprache über vertraute Themen und kann in den meisten Situationen kommunizieren. Er spricht einfach über persönliche Interessen.
B2 – Selbständige Sprachverwendung:
Der Lernende versteht komplexe Texte und kann an Fachdiskussionen teilnehmen. Er drückt sich fließend aus und äußert sich klar zu verschiedenen Themen.
C1 – Fachkundige Sprachkenntnisse:
Der Lernende versteht anspruchsvolle Texte und kann sich spontan und fließend ausdrücken. Er nutzt Sprache effektiv in sozialen und beruflichen Kontexten und kann komplexe Sachverhalte klar darstellen.
C2 – Annähernd muttersprachliche Kenntnisse:
Der Lernende versteht nahezu alles mühelos und kann Informationen präzise zusammenfassen. Er äußert sich flüssig und klar, auch in komplexen Kontexten.



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