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Warum Pausen für das Lernen unerlässlich sind

Frau sitzt auf Holzbank auf Felsplateau unter Kiefern und blickt ins sonnige, grüne Tal; ruhige, goldene Stimmung.



Wenn wir lernen, neigen wir oft zu dem Trugschluss, jede Minute effizient nutzen zu müssen, weshalb Pausen leicht als Zeitverschwendung erscheinen.

Das ist jedoch ein Irrglaube: Während einer Pause verarbeitet unser Gehirn das Neugelernte im Hintergrund.

Wie das Gehirn arbeitet

  • Verknüpfung: Es knüpft neue neuronale Verbindungen, die durch das frisch erworbene Wissen und die neuen Erfahrungen entstehen.

  • Aktive Erholung: „Nichts tun“ bedeutet keineswegs, dass das Gehirn untätig ist.

  • Abwechslung: Selbst wenn wir uns anderen Dingen widmen – wie leichten Haushaltstätigkeiten oder Treffen mit Freunden –, läuft die unbewusste Informationsverarbeitung auf Hochtouren weiter.

Bewährte Lern- und Pausenrhythmen

  • Die Pomodoro-Methode (25 / 5)

    • Rhythmus: 25 Minuten konzentriertes Lernen, gefolgt von 5 Minuten Pause (nach vier Durchgängen eine längere Pause von 15 bis 30 Minuten).

    • Einsatz: Ideal für den Einstieg, das Abarbeiten von To-do-Listen, Vokabeln lernen oder bei anfänglichen Konzentrationsschwierigkeiten.

  • Der 50 / 10- oder 60 / 15-Rhythmus

    • Rhythmus: 50 bis 60 Minuten lernen, gefolgt von 10 bis 15 Minuten Pause.

    • Einsatz: Ideal für komplexere Themen, die eine längere Einlesezeit erfordern, um in den „Flow“ zu kommen.

Wertvolle Tipps für die Pausengestaltung

  1. Bildschirme meiden (Der größte Fehler): Das Smartphone in der Pause zu nutzen (Social Media, Nachrichten, Reels) bedeutet für das Gehirn keine Pause. Es muss weiterhin unzählige visuelle Reize und Informationen verarbeiten. Das blockiert die wichtige Hintergrundverarbeitung des Gelernten.

  2. Bewegung an der frischen Luft: Ein kurzer Spaziergang, ein paar Schritte auf dem Balkon oder leichtes Dehnen bringen den Kreislauf in Schwung. Mehr Sauerstoff im Blut bedeutet auch mehr frische Energie für das Gehirn.

  3. Wasser trinken: Das Gehirn braucht Flüssigkeit, um optimal zu arbeiten. Nutzen Sie  die Pausen, um ein Glas Wasser zu trinken.

  4. Den Raum wechseln: Stehen Sie vom Schreibtisch auf. Wenn Sie den Platz kurz verlassen,  signalisieren Sie Ihrem Körper mental: Jetzt ist Erholungszeit.

  5. Einen Timer stellen: Gerade bei kurzen Pausen (wie 5 oder 10 Minuten) vergeht die Zeit extrem schnell. Ein Wecker schützt davor, sich im Verweilen zu verlieren und unabsichtlich eine halbe Stunde zu vertrödeln.

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Hinweis:Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf eduki veröffentlicht.

 
 
 

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